Meanwhile around Whitehorse

Was soll ich sagen, die Sache mit Thomas turned out very bad. Ich möchte mich dazu erstmal nicht äußern. Seitdem ich vom Teslin zurück war, hab ich mich bei einigen anderen Outfittern beworben. Ich bin auch umgezogen und wohne jetzt bei Nicolai. Er ist mit Tanja, einer deutschen, zusammen die gerade wegen eines Visums in Deutschland ist.

Nachdem Thomas dann auf dem Yukon River Quest ist und die rund 760 km bis Dawson in unter 38 Stunden fahren will, hatte ich ein bisschen Zeit um mich um neue Arbeit zu bemühen.  Ich fand mich schließlich in Scotts Laden namens Kanoe People ein und fragte nach einem Job. Handschlag. Deal. Naja am übernächsten Tag war ich schon wieder für Kanoe People mit 30 Jugendlichen und mehreren Guides auf dem Fluss.

Derweil hab ich auch mit Mark unterhalten, dem Inhaber von Up North Adventures! Nein, ich wusste nicht, dass es hier oben eine Company mit dem Namen gibt. Er hat mir einen Job angeboten. Jetzt stecke ich gut in der Zwickmühle, denn ich habe zu viele Optionen.

Nicolai hat mir auch einen „exploration“ Job angeboten. Bei diesem „prospecten“ geht man an Orte an die normalerweise kein Mensch gelangt. Man wird mit nem Helikopter in abgelegene Gebiete (in diesem Projekt mehrheitlich oberhalb der Baumgrenze) und muss Bodenproben sammeln. Da ich bereits schon bei Kanoe People war, arbeitete ich dort bis genau morgen, also den 8. Juli.

Im Anschluss fahre ich dann mit Nic 14 Stunden runter nach Terrace in British Columbia.

Soweit zu meinen Plänen. Ich habe in der Zwischenzeit endlich mal wieder ein bisschen Freiheit genießen dürfen. Mit Nicolai und seinem Hund Skookum bin ich ein bisschen rausgefahren.

Auf einem Hügel fahren wir in Kolonne lange einen Trail entlang. Vorweg Skookum, dann ich mit Quad und Motorsäge, danach Nicolai im Truck mit ein bisschen Goldmining-Equipment.

Quad geladen, auf gehts!

Mit dem Quad war ich agil und konnte den Weg gut frei räumen. Die Motorsäge tat ihr übriges =)

Der Trail war teilweise ein bisschen eng für denTruck.

Am Ende des Trails kamen wir an ein altes Lager eines Miners an, der nach dem Krieg hier nach Gold suchte. Wir luden die Pumpen und das Equipment auf das Quad um und fuhren hoch zum Creek. Nicolai hat den „Claim“ zuvor „gestaked“ und darf jetzt mit kleinen Geräten hier nach Gold suchen.

Es war definitiv ein schöner ritt.

Am Ende des Tages haben wir leider nur sehr wenig gefunden aber ich war um eine Erfahrung reicher. Das Gewehr welches wir dabei hatten tat sein übriges^^

Der Ausblick von der Straße auf der wir dann rauskamen war fantastisch!

Hier sieht man den Marsh-und den Tagish Lake – und Nic.
Die Landschaft ist der Wahnsinn.

In der Zwischenzeit bin ich noch für Scott zum Quit Lake gefahren. Richtig schön – aber ziemlich abgelegen. Auch am Fels war ich endlich wieder! Mit Alex, Nics Bruder und Karl war ich an schönen Felsen und hing in meinem ersten Offwith.

Für mich geht es jetzt ans packen und die letzten Einkäufe machen bevor es morgen Nacht nach Terrace, BC geht.

Bis denn dann =) Ich hoffe euer Sommer läuft unkomplizierter.

2 Kommentare

  1. Hi Simon,

    na, funktioniert die pfeife noch und hast du tabak-Nachschub bekommen. Mich hat leider der Alltag wieder fest im Griff, aber ich plane schon mit zwei freunden aus Seattle in ca. 2 Jahren, wenn wir alle in Rente sind, nochmals den Yukon zu paddeln, bis Dawson, und vielleicht auch weiter. Lars und Eric sind schon mal als Jugendliche die ganze Strecke bis ins Eismeer gepaddelt (im Kajak). Bei dir geht’s ja weiterhin auf und ab. hoffe, der neue Job passt. Viele Grüße aus Lörrach, Uli

    1. Hey Uli!

      Ja die Pfeife hat mir schöne abendliche rauchereien im Sonnenuntergang in den Costal Mountains beschert. Ich bin gerade auf dem Sprung und wir fahren den Big Salmon – danach geht es wieder nach Terrace runter zum Mining. Freue mich auf ein Wiedersehen in Badewüddebech..

      LG aus dem Yukon

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.